Wildcoast Adventures engagiert sich für den Schutz bedrohter Wildnis
Jetzt Wald schützenFür den Erhalt von Biodiversität & Wildnis
Für ein wildes Kanada – arten- und erlebnisreich bis in alle Zeit.
Seit 2023 unterstützt Wildcoast Adventures die Stiftung Wilderness Intermational im Schutz intakter Ökysysteme und Lebensräume an der Westküste Kanadas. Der Veranstalter für naturnahe Kayak-Touren schützt 1 m² pro Gasttag und lädt seine Gäst:innen aktiv und erfolgreich zur Partizipation am Wildnisschutz ein.
Als Outdoor-Erlebnis-Dienstleister lebt Wildcoast Adventures von spektakulären Naturlandschaften und intakten Lebensräumen. Die Kooperation mit Wilderness International trägt unmittelbar dazu bei, genau diese wilen (Er-)Lebensräume zu schützen.
Lasst uns diesen Weg gemeinsam weitergehen und noch mehr einzigartige Wildnis dauerhaft bewahren: Schütze jetzt auch du ein Stück des Wildcoast Adventures Forests!
Spenden
von Wildnispat:innen haben
m2 Urwald
für immer geschützt und so sichergestellt, dass
Tonnen CO2
dauerhaft in der Biomasse des Waldes gebunden bleiben
Eindrücke aus dem temperierten Regenwald
Transparenz
Schütze auch du ein Stück Wildcoast Adventures Forest
Deine Wildnisschutz-Urkunde
Schütze mit Wildcoast Adventures Wildnis in Kanada
Über Wilderness International
Häufige Fragen
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Wer ist Wilderness International und was macht die Organisation?
Wilderness International ist eine gemeinnützige Umweltschutz-Organisation, die sich eines zum Ziel gemacht hat: die letzten einzigartigen Wald- und Wildnisgebiete der Erde für immer zu schützen. Dafür kauft Wilderness International Landstücke per Grundbucheintrag, um diese rechtssicher und dauerhaft zu schützen. Die Landkäufe werden durch Spenden für sogenannte Wildnispatenschaften refinanziert. Wildnispaten erhalten eine personalisierte Urkunde mit den exakten Geokoordinaten des geschützten Waldstückes.
WI Deutschland und WI Kanada wurden 2008 von 25 Menschen aus sechs Ländern, 24 verschiedenen Berufsfeldern und im Alter von 18 bis 69 Jahren gegründet. 2019 kam dann die peruanische Organisation zum Schutz des tropischen Regenwaldes dazu. Heute besteht Wilderness International aus drei Schwesterstiftungen:
Hinter Wilderness International Deutschland stehen außer den Gründungsstifter:innen acht Mitglieder des Stiftungsrats, drei Vorstandsmitglieder, unser operatives Team, viele Ehrenamtliche und unzählige Spender:innen, Partner:innen, Sponsor:innen und Unterstützer:innen. Mehr dazu erfährst du auf der Seite “Wilderness International Deutschland”.
Bei Wilderness International Kanada kümmern sich neben Tobias Hürten und Kai Andersch auch Marco Lou, Tyler Bruce und Stephen Gabrysh direkt vor Ort um unsere Partnerschaften, Landkäufe, Expeditionen und den Schutz unserer Waldflächen. Außerdem engagieren sich auch hier Freiwillige, Spender:innen und Unterstützer:innen. Mehr dazu findest du unter „Wilderness International Kanada“.
Für Wilderness International Peru bilden die sieben Gründer:innen den Stiftungsrat. Vor Ort kümmert sich der Präsident der Organisation, Dr. Chris Kirkby, gemeinsam mit einem Waldhüter:innen-Team und dem Rest des operativen Teams um die Kontrolle der Schutzgebiete, die Forschungsarbeit / Biodiversitätsmonitoring in den Wäldern, die Suche und den Kauf neuer Landstücke sowie um Projekte mit lokalen Schulen, Communities und Partnern. Mehr Informationen findest du auf der Seite “Wilderness International Peru”.
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Welche Rolle spielt der temperierte Regenwald in Westkanada?
Denkt man an Kanada, hat man dichte Wälder und wilde Natur vor Augen. Und das nicht zu Unrecht: 70 % des Landes besteht aus großen Naturgebieten. 34 % der Fläche Kanadas sind mit Wald bedeckt, 53 % davon sind Urwald. Insgesamt beheimatet Kanada 20 % der weltweit verbleibenden Wildnisgebiete, doch dieser Pionier-Traum der unendlichen Weiten schwindet.
Jeder weiß um den Wert und die Bedrohung der Amazonaswälder. Doch kaum jemand spricht vom vergessenen Ökosystem British Columbias: Dort befindet sich die letzte große zusammenhängende Fläche temperierten Regenwaldes der Welt. Dieser Urwald ist ein Wunder der Natur. Er beherbergt wilde Küstenwölfe, lachsfischende Weißkopfseeadler, mystische Geisterbären, seltenen fleischfressenden Sonnentau und gigantische Urwaldriesen wie Ahornbäume, Alaska-Zedern, Douglasien und Riesenlebensbäume, die bis zu 2.000 Jahre alt und 100 Meter hoch werden können. Das macht die Urwälder Westkanadas zum artenreichsten Ökosystem der Nordhalbkugel. Außerdem sind die Wälder, Urwaldriesen und Waldmoore in unseren kanadischen Schutzgebieten absolute Meister der CO2-Speicherung und eine der wichtigsten „Senken“ im Kohlenstoffkreislauf der Erde.
Und doch ist ausgerechnet British Columbia einer der letzten Rechtsräume auf der Welt, der weiterhin die großflächige Abholzung von 600 bis 1.800 Jahre alten Urwaldriesen erlaubt. Zwischen 2003 und 2010 war nur die Abholzung in British Columbia verantwortlich für einen höheren jährlichen CO2-Ausstoß als das gesamte Land Finnland. Die Hauptursachen sind Holzwirtschaft, Landwirtschaft und der Bau von Infrastruktur.
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Wie stellt ihr den langfristigen Schutz der Gebiete sicher?
Wir schützen die von uns ausgewählten Gebiete ausschließlich durch Kauf mit Grundbucheintrag und in Ländern mit hoher Rechtssicherheit. Alle drei internationalen Stiftungen (Peru, Kanada, Deutschland) werden als Eigentümerinnen ins Grundbuch eingetragen. Die Waldgebiete, die wir als Stiftungen gekauft haben, kann uns keiner mehr abkaufen, und auch wir dürfen die Waldgebiete nicht mehr verkaufen.
Die Organisationsform der Stiftung verhindert, dass die Rechte über die Verfügung von Eigentum bei einer einzelnen Person liegen und sichert das dauerhafte Bestehen. Hier erfährst du mehr über die Langlebigkeit des Stiftungskonzepts. Unsere Satzung legt fest, dass die Landstücke unberührt gelassen und lediglich zu Forschungs- und Dokumentationszwecken aufgesucht werden.
In Kanada:
Unsere Schutzgebiete in Kanada sind aufgrund ihrer Abgelegenheit und dem unerschlossenen Gebiet nur unter großem finanziellen, materiellen und zeitlichen Aufwand und nicht ohne Risiko erreichbar. Zudem sorgt die große Rechtssicherheit in Kanada dafür, dass eine Beschädigung von Land starke Sanktionen nach sich zieht. Der British Columbia Trespass Act verbietet es eindeutig, Privatland zu betreten. Verstöße werden auf Klage gerichtlich verfolgt, selbst wenn kein Schaden entstanden ist. Außerdem besuchen und kontrollieren wir die Gebiete im Rahmen regelmäßiger Forschungsaufenthalte und haben Partnerschaften mit lokalen Unternehmen, die uns unterstützen. In Kanada haben wir außerdem den Vorteil, dass Eigentum kulturgeschichtlich einen sehr hohen Wert hat und respektiert wird.
In Peru:
In Peru haben wir Waldhüter:innen (Forest Guardians) vor Ort, zu deren alltäglichen Aufgaben es gehört, unsere Schutzgebiete zu überwachen und unbefugtes Betreten zu verhindern. Durch den Einsatz von Drohnen können die Guardians ein größeres Gebiet einsehen, und spezielle Sensoren schlagen blitzschnell Alarm, wenn beispielsweise Feuer entstehen oder die Geräusche von Kettensägen hörbar sind. Zusätzlich arbeiten wir dort mit der Organisation „Fauna Forever“ zusammen, die ebenfalls dauerhaft vor Ort ist und im Rahmen ihrer Forschungsprojekte auch unsere Gebiete mit begeht und so überwacht.
Außerdem stehen die Forest Guardians im direkten Kontakt mit der lokalen Bevölkerung, vertreten unser Schutzanliegen in der Community, stellen Info-Schilder auf und arbeiten aktiv an Community-Projekten - wie unserem aktuellen Agroforst-Projekt - um der lokalen Bevölkerung Möglichkeiten aufzuzeigen, vom Regenwald zu profitieren, ohne diesen abzuholzen. Sollte es dennoch zu einem Konflikt kommen, melden wir Wilderer und andere illegal handelnde Personen den lokalen Rechtsdurchsetzungsorganen (wie Polizei, Anwälten, Behörden), und arbeiten eng mit ihnen zusammen.