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BÄUME PFLANZEN

für die Zukunft


Das Evangelische Kreuzgymnasium pflanzte 1500 Bäume und schützt damit 28 Klassenzimmer
Regenwald. Dafür haben die Schüler ihre eigene Wildnispatenflächen erhalten.

Am 23. November 2009 pflanzen die Schüler der Klasse 6/3 des Evangelischen Kreuzgymnasiums Bäume in der Lausitz bei Ohorn. Die Aktion Kreuz für Wildnis hat zwei Ziele: Mit dem Pflanzen von Eichen auf einem Kahlschlag wird der Wald dauerhaft erhalten und eine naturverträgliche Nutzung des Waldes erreicht. Die Schüler lernen den Wald besser kennen und setzen ein Zeichen für den Schutz unserer Lebensgrundlagen. Die Schüler suchen sich aber auch Sponsoren, die für jeden gepflanzten Baum bereit sind, einen Betrag für die Einrichtung eines Naturschutzgebietes zu zahlen. Die zu kaufenden Flächen liegen in den am stärksten bedrohten Naturgebieten der Erde. Sie sind Teil des temperierten Regenwaldes in Kanada, der durch Abholzung unmittelbar bedroht ist. Sie werden so Waldpate eines Stücks Urwald.

Das Evangelische Kreuzgymnasium arbeitet bei dieser Aktion eng mit Wilderness International zusammen.

Stephan Hürten


Zwei Schülerinnen des Evangelischen Kreuzgymnasiums schildern Ihre Eindrücke vom Baumpflanztag:

Archiv

Hier finden Sie die Baumpflanzaktionen der vergangenen Jahre:

Helene Reimann

„Wir, die Klasse 6/3 des Evangelischen Kreuzgymnasiums Dresden, trafen uns am 23.11.2009 um 8.00 Uhr in unserem Klassenzimmer, um mit dem bestellten Bus in den Wald Ohorn in Kleinröhrsdorf zu fahren. Wir wollten, mit der Unterstützung von Kai Andersch - von der Stiftung Wilderness International aus Dresden -, unserem Biologielehrer Herrn Hürten und unserem Deutschlehrer Herrn Körner im Wald junge Eichen pflanzen. Eine Woche vorher hatten wir Sponsoren gesammelt, die uns für jeden selbst gepflanzten Baum einen kleinen Betrag aufgeschrieben hatten. Die Summe wollten wir am Ende nach Kanada, wo der Wald gerade am meisten abgeholzt wird, schicken, um dort ein Stück Wald zu kaufen, damit es nicht abgeholzt wird.

Mit der Busfahrt ging es los. Angekommen in Kleinröhrsdorf trafen wir uns mit der Försterin Anke Findeisen und den Waldwächtern Lutz Daubner und Rainer Berthold vom Sachsenforst. Es folgte ein kleiner Marsch zum Wald.

Dort erklärte uns Frau Findeisen, wie es langgehen würde. Wir erhielten T-Shirts mit der Aufschrift „Take a Walk for the Wild“. Danach stellten wir uns im Kreis auf und wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die sogenannte Steingruppe ging zuerst mit der Försterin in den Wald, während ich mich, als Mitglied der Pilzgruppe, auf den Weg zur Forstfläche machte. Dort stellten wir die Taschen und Rucksäcke ab und stiegen über den Abgrenzungszaun, der dort steht, um die Fläche vor Tieren zu schützen. Wir nahmen sogenannte Göttinger Pflanzfahrräder - sie sehen so ähnlich wie Spaten aus - mit. Die Waldwächter zeigten uns, wie man die kleinen Eichen einpflanzt und wir legten los.

Nach einer Stunde harter Arbeit waren die Bäumchen für unsere Gruppe gepflanzt. Wir durften uns fünf Minuten ausruhen. Anschließend ging es mit der Försterin in den Wald. Wir fanden ein Spinnennest, eine Eichengallwespe und noch viele andere Sachen der Natur. Während die Steingruppe noch pflanzte, sammelten wir kleine trockene Äste und stellten sie zu einem Miniatur-Scheiterhaufen zusammen.

Die Steingruppe war inzwischen fertig und kam auch zur Waldwegkreuzung, wo das Feuer schon fröhlich flackerte. Wir grillten Bockwurst darüber. Es gab Ketchup, Brötchen und Tee.

Nach vier Stunden im Wald ging es nun mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule zurück.

Vielen Dank an die Organisation „Wilderness International“, die uns sehr unterstützt hat und für uns das Geld nach Kanada überweisen wird.“

Bild Bäume pflanzen für die Zukunft Bild Bäume pflanzen für die Zukunft

Lena Schröter

Wussten sie schon was „Pflanzfahrräder“ sind?
Das wusste ich vor kurzem auch noch nicht,
doch jetzt weiß ich es, das sind Spaten ähnliche
Werkzeuge, wo der Griff so aussieht wie der
Lenker vom Fahrrad. Und das habe ich bei
folgendem Schulausflug erfahren:

Wir waren nämlich am 23.11.2009 in
Kleinröhrsdorf zum Bäume pflanzen. Vorher
haben wir Sponsoren gesucht. Der Erlös geht an einen Regenwald in Kanada. Dort werden sehr viele Bäume gefällt, doch wir haben mit dem Projekt „Wilderness International“ ein großes Stück Wald geschützt. Anke Findeisen, Lutz Daubner und Rainer Berthold waren die Förster, die uns mit Kai Andersch, einem Mitglied von „Wilderness International“, und den beiden Lehrern Herrn Hürten und Herrn Körner begleitet haben! Dabei pflanzten wir ca. 1500 Bäume und haben mehr als 1000€ eingenommen!

Am Anfang bekamen wir alle T-Shirts von
Wilderness International. Danach
stellten wir uns in einen Kreis und die Förster
haben immer abwechselnd Pilze und Steine
ausgeteilt, also gab es eine Stein- und eine
Pilzgruppe. Dann gingen wir zu dem Stück
Wald, welches wir bepflanzen wollten. Ich war
in der Steingruppe und bin deshalb zuerst mit
in den Wald gegangen, denn solange wir im
Wald waren, hat die Pilzgruppe fleißig
gepflanzt. Im Wald haben wir viele interessante
Sachen entdeckt, zum Beispiel entdeckten wir
viele verschiedene Moosarten und die Försterin
hat uns ganz viel erklärt. Als wir wieder zum
Waldstück kamen, war die Pilzgruppe schon
sehr weit mit dem pflanzen. Nun waren wir an
der Reihe. Die Pilzgruppe ging nun mit der
Försterin in den Wald und wir machten uns
an die Arbeit, pflanzten los! Wir wurden in
Zweiergruppen eingeteilt und schon ging es los.
Der Boden war sehr feucht und roch fast

modrig. Wir holten uns nun die
Pflanzfahrräder und kleine Bäumchen. Einer
der Förster erklärte uns, wie man die Bäume
einpflanzt. Einer musste auf das Pflanzfahrrad
springen und der andere musste das Bäumchen
in das entstandene Loch stecken. Wir hatten
eine Stunde Zeit dafür. Danach gingen wir zu
einer Lichtung und machten dort ein Feuer.
Natürlich war da die Försterin dabei! Wir aßen
Bockwurst und Brötchen und tranken Tee.

Da war der schöne Tag auch schon wieder zu
Ende und wir fuhren mit Zug und Straßenbahn
zurück in die Schule. Ich hoffe, so ein schöner
Tag wird bald mal wieder stattfinden können.