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Hardcore-Wildnis

im Wacken Community Wald
Jetzt Wald schützen öffnet in einem neuen Tab

Schützen wir gemeinsam 4 Millionen Quadratmeter Regenwald?

Metalheads, wir haben ein großes Ziel!

Lasst uns gemeinsam etwas für die Natur tun und Regenwald in Peru schützen! Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren die Fläche des gesamten Festivalgeländes im Wald zu schützen. So bewahren wir ein wichtiges Ökosystem als Lebensraum einer riesigen Vielfalt von Tieren und Pflanzen.

Die Veranstalter:innen des Wacken Open Air haben bereits die ersten 1000 m2 des Wacken-Community Regenwalds geschützt - und gemeinsam bitten wir euch nun, uns bei unserem Vorhaben zu unterstützen.

Spenden

von Wildnispat:innen haben

m2 Urwald

für immer geschützt und so sichergestellt, dass

Tonnen CO2

dauerhaft in der Biomasse des Waldes gebunden bleiben

Keep Wacken Wild! Schütze den artenreichsten Ort der Welt gemeinsam mit der Wacken-Community! 

Jeder Beitrag zählt!

Wir haben eine große Vision: Die letzten echten Wildnisgebiete unserer Welt für immer zu schützen! 1€ Spende schützt 1m2 Urwald - und zwar für immer. Spender:innen erhalten eine Urkunde mit den Geokoordinaten und einem Luftbild des geschützten Waldstücks, sowie eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung.

Das Wichtigste zu deiner Spende im Überblick

  • konkrete Verwendung: 1 € Spende schützt 1 m² Regenwald
  • gut fürs Klima: so bleiben 60 kg CO2 dauerhaft in lebender Biomasse gebunden
  • transparent: du erhältst eine Urkunde mit den Geokoordinaten und einem Luftbild des geschützten Waldstücks
  • dauerhafte Wirkung: deine einmalige Spende garantiert den dauerhaften Schutz des Gebiets
  • steuerlich absetzbare Spende mit Spendenbescheinigung

Deine Wildnis-Urkunde

Du erhältst direkt nach deiner Spende eine personalisierte Urkunde über das von dir geschützte Stück Wildnis. Sie eignet sich übrigens auch super als Geschenk!
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Wildnisschutz-Urkunde von Wilderness International für Schutz eines 4 m² Regenwalds in Peru.

Diese Metalheads haben bereits gespendet

4.563 aktuelle Spenden

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Zwei rote Papageien mit blauen Flügeln fliegen über grünes Regenwald-Blattwerk

Carolyn

1 m²
Hirsch steht aufmerksam auf felsigem Untergrund mit großen Steinen und bergiger Landschaft im Hintergrund.

Claudiu

1 m²
Junger Vogel mit ausgebreiteten Flügeln sitzt auf einem Holzast, grüner unscharfer Hintergrund.

Anke

5 m²
Capybara sitzt auf trockenem Boden neben verdorrtem Gras und Vogelschlag von oben

Thomas

1 m²
Hirsch steht aufmerksam auf felsigem Untergrund mit großen Steinen und bergiger Landschaft im Hintergrund.

Nico

5 m²
Hirsch steht aufmerksam auf felsigem Untergrund mit großen Steinen und bergiger Landschaft im Hintergrund.

Tim

5 m²
Weißkopfseeadler im Flug über Meer mit ausgebreiteten Flügeln und Beute in den Krallen.

Thomas

10 m²
Kleiner Kapuzineraffe sitzt auf grünem Blatt mit neugierigem Blick zur Kamera in grüner Umgebung.

Sascha

1 m²
Zwei rote Papageien mit blauen Flügeln fliegen über grünes Regenwald-Blattwerk

Roland

1 m²
Weißkopfseeadler im Flug über Meer mit ausgebreiteten Flügeln und Beute in den Krallen.

jemand

1 m²
Fischotter im Wasser mit Blick nach links, grüner unscharfer Hintergrund mit Bäumen und Vegetation.

jemand

5 m²
Insekt mit langen Beinen sitzt auf gelbgrünen Pflanzenknospen vor dunklem Hintergrund

Becker

1 m²
Insekt mit langen Beinen sitzt auf gelbgrünen Pflanzenknospen vor dunklem Hintergrund

Ralf

10 m²
Hirsch steht aufmerksam auf felsigem Untergrund mit großen Steinen und bergiger Landschaft im Hintergrund.

jemand

5 m²
Zwei Killerwale schwimmen zusammen im Meer, ihre dunklen Körper und weißen Flecken sind deutlich sichtbar.

Manfred

5 m²
Ein exotischer Vogel mit Federkrone sitzt auf einem Ast. Das Gefieder ist braun und weiß gefärbt, die Augen blau schimmernd.

Dieter

1 m²
Capybara sitzt auf trockenem Boden neben verdorrtem Gras und Vogelschlag von oben

Nils

1 m²
Capybara sitzt auf trockenem Boden neben verdorrtem Gras und Vogelschlag von oben

Andreas

1 m²
Ein exotischer Vogel mit Federkrone sitzt auf einem Ast. Das Gefieder ist braun und weiß gefärbt, die Augen blau schimmernd.

Tilman

20 m²
Hirsch steht aufmerksam auf felsigem Untergrund mit großen Steinen und bergiger Landschaft im Hintergrund.

Marion

1 m²
Ein Wolf mit grauem und braunem Fell steht auf steinigem Untergrund und blickt in die Kamera.

Karin

1 m²
Braunbär sitzt im hohen Gras und schaut direktin die Kamera mit offenem Maul.

Roland

1 m²
Zwei rote Papageien mit blauen Flügeln fliegen über grünes Regenwald-Blattwerk

Leon

3 m²
Irideszierender Kolibri mit blauem Gefieder trinkt von einer violetten Blüte an einem grünen Stängel.

Henning

25 m²
Ein exotischer Vogel mit Federkrone sitzt auf einem Ast. Das Gefieder ist braun und weiß gefärbt, die Augen blau schimmernd.

jemand

1 m²
Braunbär sitzt im hohen Gras und schaut direktin die Kamera mit offenem Maul.

jemand

1 m²
Kleiner Kapuzineraffe sitzt auf grünem Blatt mit neugierigem Blick zur Kamera in grüner Umgebung.

Nicole

1 m²
Capybara sitzt auf trockenem Boden neben verdorrtem Gras und Vogelschlag von oben

Johann

4 m²
Kleiner Kapuzineraffe sitzt auf grünem Blatt mit neugierigem Blick zur Kamera in grüner Umgebung.

Julia

2 m²
Zwei Killerwale schwimmen zusammen im Meer, ihre dunklen Körper und weißen Flecken sind deutlich sichtbar.

Michael

5 m²
Weißkopfseeadler im Flug über Meer mit ausgebreiteten Flügeln und Beute in den Krallen.

Nicole

5 m²
Weißkopfseeadler im Flug über Meer mit ausgebreiteten Flügeln und Beute in den Krallen.

Wacken2011Community DACH & WW

1 m²
Capybara sitzt auf trockenem Boden neben verdorrtem Gras und Vogelschlag von oben

jemand

2 m²
Gruppe von Ottern sitzt auf Baumstämmen neben Wasser in natürlicher Umgebung.

Christina

50 m²
Kleiner Kapuzineraffe sitzt auf grünem Blatt mit neugierigem Blick zur Kamera in grüner Umgebung.

Christian

1 m²
Gruppe von Ottern sitzt auf Baumstämmen neben Wasser in natürlicher Umgebung.

Jan

3 m²
Insekt mit langen Beinen sitzt auf gelbgrünen Pflanzenknospen vor dunklem Hintergrund

jemand

5 m²
Hirsch steht aufmerksam auf felsigem Untergrund mit großen Steinen und bergiger Landschaft im Hintergrund.

Martina

5 m²
Zwei Killerwale schwimmen zusammen im Meer, ihre dunklen Körper und weißen Flecken sind deutlich sichtbar.

Mike

10 m²
Ein Wolf mit grauem und braunem Fell steht auf steinigem Untergrund und blickt in die Kamera.

Katrin

5 m²
Hirsch steht aufmerksam auf felsigem Untergrund mit großen Steinen und bergiger Landschaft im Hintergrund.

Timm

5 m²
Hirsch steht aufmerksam auf felsigem Untergrund mit großen Steinen und bergiger Landschaft im Hintergrund.

Wiebke

1 m²
Capybara sitzt auf trockenem Boden neben verdorrtem Gras und Vogelschlag von oben

Enrico

25 m²
Junger Vogel mit ausgebreiteten Flügeln sitzt auf einem Holzast, grüner unscharfer Hintergrund.

Thomas

5 m²
Zwei rote Papageien mit blauen Flügeln fliegen über grünes Regenwald-Blattwerk

WOA Festival GmbH

50 m²
Fischotter im Wasser mit Blick nach links, grüner unscharfer Hintergrund mit Bäumen und Vegetation.

Andrea

1 m²
Ein Wolf mit grauem und braunem Fell steht auf steinigem Untergrund und blickt in die Kamera.

Jennifer

5 m²
Weißkopfseeadler im Flug über Meer mit ausgebreiteten Flügeln und Beute in den Krallen.

jemand

1 m²
Zwei rote Papageien mit blauen Flügeln fliegen über grünes Regenwald-Blattwerk

Markus

1 m²
Insekt mit langen Beinen sitzt auf gelbgrünen Pflanzenknospen vor dunklem Hintergrund

Thomas

5 m²

Über Wilderness International

Die Stiftung mit Sitz in Peru, Kanada und Deutschland kauft rechtssicher Wildnisgebiete und schützt sie für alle Zukunft. Die Käufe werden durch Spenden refinanziert, die den langfristigen Schutz der Gebiete sichern sowie Umweltbildungsprojekte und Forschung zu CO2-Speicherung und Biodiversität ermöglichen. 
Mehr erfahren
Große Gruppe von Naturforschern und Vogelbeobachtern mit Ferngläsern, Schirm und Ausrüstung in üppiger grüner Umgebung

Häufige Fragen

  • Wie arbeitet ihr mit der lokalen Bevölkerung zusammen?

    In Peru bspw. arbeiten wir im Rahmen unseres Waldhüter:innen-Programms intensiv mit Locals zusammen. Sie begehen die Gebiete regelmäßig und vertreten unser Schutzanliegen in der Community. Sie stellen bspw. Schilder auf, sprechen mit der lokalen Bevölkerung über unsere Waldschutz-Projekte und konfrontieren unbefugtes Begehen gegebenenfalls. So verdienen die Waldhüter:innen gleichzeitig einen nachhaltigen Lebensunterhalt.

    In Kanada arbeiten wir nicht nur mit Partnerunternehmen zusammen, sondern blicken auch auf großartige Zusammenarbeiten mit First Nations zurück. Dazu gehören ein Wildnislauf und mehrere Naturschutzexpeditionen mit den Cowichan von Vancouver Island sowie der gemeinsame Einsatz für den Schutz der Peel River Watershed mit den Gwich’in von Fort McPherson.

  • Wer ist Wilderness International und was macht die Organisation?

    Wilderness International ist eine gemeinnützige Umweltschutz-Organisation, die sich eines zum Ziel gemacht hat: die letzten einzigartigen Wald- und Wildnisgebiete der Erde für immer zu schützen. Dafür kauft Wilderness International Landstücke per Grundbucheintrag, um diese rechtssicher und dauerhaft zu schützen. Die Landkäufe werden durch Spenden für sogenannte Wildnispatenschaften refinanziert. Wildnispaten erhalten eine personalisierte Urkunde mit den exakten Geokoordinaten des geschützten Waldstückes.

    WI Deutschland und WI Kanada wurden 2008 von 25 Menschen aus sechs Ländern, 24 verschiedenen Berufsfeldern und im Alter von 18 bis 69 Jahren gegründet. 2019 kam dann die peruanische Organisation zum Schutz des tropischen Regenwaldes dazu. Heute besteht Wilderness International aus drei Schwesterstiftungen: 

    Hinter Wilderness International Deutschland stehen außer den Gründungsstifter:innen acht Mitglieder des Stiftungsrats, drei Vorstandsmitglieder, unser operatives Team, viele Ehrenamtliche und unzählige Spender:innen, Partner:innen, Sponsor:innen und Unterstützer:innen. Mehr dazu erfährst du auf der Seite “Wilderness International Deutschland”.

    Bei Wilderness International Kanada kümmern sich neben Tobias Hürten und Kai Andersch auch Marco Lou, Tyler Bruce und Stephen Gabrysh direkt vor Ort um unsere Partnerschaften, Landkäufe, Expeditionen und den Schutz unserer Waldflächen. Außerdem engagieren sich auch hier Freiwillige, Spender:innen und Unterstützer:innen. Mehr dazu findest du unter „Wilderness International Kanada“.

    Für Wilderness International Peru bilden die sieben Gründer:innen den Stiftungsrat. Vor Ort kümmert sich der Präsident der Organisation, Dr. Chris Kirkby, gemeinsam mit einem Waldhüter:innen-Team und dem Rest des operativen Teams um die Kontrolle der Schutzgebiete, die Forschungsarbeit / Biodiversitätsmonitoring in den Wäldern, die Suche und den Kauf neuer Landstücke sowie um Projekte mit lokalen Schulen, Communities und Partnern. Mehr Informationen findest du auf der Seite “Wilderness International Peru”.

  • Was ist das Ziel der Aktion? Wie viel Wald will Wacken insgesamt schützen?

    Als Wacken Community wollen wir gemeinsam 4 Millionen Quadratmeter Urwald in Peru für immer schützen! Diese Fläche entspricht der Größe des gesamten Wacken Geländes. Die ersten 1000m2 haben die Organisator:innen des Wacken Festivals bereits geschützt. Ziel der Aktion ist es, Verantwortung zu übernehmen und der Natur Danke zu sagen. Indem wir wertvolle Urwälder schützen, bewahren wir den Lebensraum einer einzigartigen Artenvielfalt und sichern ein gesundes Klima. 
  • Bis wann will Wacken diese Menge Wald schützen?

    Die Waldfläche von 4 Millionen Quadratmetern soll bis 2032 geschützt werden, also innerhalb der nächsten zehn Jahre. Das wären 5 € Spende pro Festival-Besucher:in pro Jahr.
  • Wie werden lokale Communities in die Projekte von Wilderness International eingebunden?

    Wir sind absolut überzeugt davon, dass wir nur gemeinsam mit den Menschen der Region die Urwälder in Kanada und Peru nachhaltig schützen können. Wir setzen uns auch für soziale Nachhaltigkeit ein und involvieren daher möglichst viele Stakeholder in den Waldschutz. 

    Lokale Projekte in Peru, erhöhen die Akzeptanz bei den Landbesitzenden und bieten ihnen die Möglichkeit, sich auch in Zukunft für die Natur der Region zu engagieren​​. Außerdem haben wir mit Locals ein Waldhüter:innen-Programm aufgebaut. Unsere Forest Guardians begehen regelmäßig die Waldgebiete, sichern deren Schutz, sind mit der Bevölkerung in Kontakt und erstellen gemeinsam mit unseren Forschenden Umweltbildungsmaterialien und unterstützen beim Biodiversitätsmonitoring . Um die Madre de Dios Region nachhaltig zu schützen, die Ursachen der Entwaldung zu minimieren und gemeinsam mit den Familien alternative Einkommensquellen zu erschließen, haben wir im Dezember 2023 unser Agroforstprojekt gestartet und uns mit zwei lokalen Agroforst-Pionieren - Camino Verde und Fundo Ten Paciencia - zusammengetan. Ziel des Projektes ist es, Landwirt:innen zu den Themen Agroforst und nachhaltige Anbaupraktiken weiterzubilden. Außerdem hat das Team von WI Peru ein Umweltbildungsprojekt ins Leben gerufen, das Locals mehr Wissen über und Begeisterung für den Regenwald und seine Bewohner vermitteln und Argumente an die Hand geben soll, warum es wichtig ist, dieses empfindliche Ökosystem aktiv zu schützen. Dazu gehören Themenevents in den Städten und Communities, verschiedene Projekte an Schulen sowie Besuche von Schüler:innen direkt in unserer Forschungsstation im Secret Forest.

    In Kanada sind unsere bisherigen Schutzgebiete unbewohnt, da diese ziemlich isoliert liegen. Das Team von Wilderness International Kanada besteht vor allem aus Kanadier:innen, die Umweltbildung und unser Schutzanliegen auch im Land vorantreiben, beispielsweise durch Kooperationen mit Unternehmen wie Whale Watching Agenturen, die Bewusstsein über die komplexen ökologischen Zusammenhänge schaffen, oder anderen lokalen Forschungs- oder Naturschutzorganisationen. In der Vergangenheit haben  wir bereits Umweltbotschafter:innen-Programme organisiert, im Rahmen derer deutsche Schüler:innen in den Austausch mit Locals und First Nations über Umweltschutzthemen treten konnten. Wir hoffen, diese Programme auch in Zukunft wieder aufnehmen zu können. 

    Für die Zukunft schließen wir nicht aus, gemeinsam mit Indigenen oder den First Nations in Kanada für den Naturschutz gemeinsam Landstücke zu kaufen. Ganz wichtig ist uns dabei eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Natürlich würden wir für den Naturschutz niemanden aus seiner Heimat vertreiben. Wenn unser Konzept Locals (ob indigen oder nicht) hilft, Umweltschutz mit ihren Traditionen, Lebensweisen und nachhaltigen Einkommen zu verbinden, dann sehen wir Kooperationen als eine wunderbare Möglichkeit, Synergien zu generieren.

    Die Einbindung lokaler Communities in unsere Projekte wird auch von Rainer Kant von BAUM e.V. in seinem unabhängigen Prozessgutachten hervorgehoben: “Der integrative Ansatz zeigt sich darin, dass Wilderness International verschiedene gesellschaftliche Bereiche miteinander verknüpft: Umwelt- und Klimaschutz werden mit Bildungsarbeit, technologischen Innovationen und wirtschaftlichen Finanzierungsmodellen kombiniert. Unternehmen, Schulen, Wissenschaftler:innen und lokale indigene Gemeinschaften werden aktiv eingebunden, wodurch Synergien zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft entstehen.”

  • Welche Verpflichtungen ergeben sich für mich durch die Patenschaft?

    Für dich ergeben sich keine weiteren Verpflichtungen. Die Spende ist einmalig, und ermöglicht uns als Stiftung, den langfristigen Schutz des Gebiets sicherzustellen. Die Patenschaft ist eine symbolische. Das Waldgebiet bleibt in Besitz der Stiftung.
  • Wie stellt ihr den langfristigen Schutz der Gebiete sicher?

    Wir schützen die von uns ausgewählten Gebiete ausschließlich durch Kauf mit Grundbucheintrag und in Ländern mit hoher Rechtssicherheit. Alle drei internationalen Stiftungen (Peru, Kanada, Deutschland) werden als Eigentümerinnen ins Grundbuch eingetragen. Die Waldgebiete, die wir als Stiftungen gekauft haben, kann uns keiner mehr abkaufen, und auch wir dürfen die Waldgebiete nicht mehr verkaufen. 

    Die Organisationsform der Stiftung verhindert, dass die Rechte über die Verfügung von Eigentum bei einer einzelnen Person liegen und sichert das dauerhafte Bestehen. Hier erfährst du mehr über die Langlebigkeit des Stiftungskonzepts. Unsere Satzung legt fest, dass die Landstücke unberührt gelassen und lediglich zu Forschungs- und Dokumentationszwecken aufgesucht werden. 

    In Kanada: 

    Unsere Schutzgebiete in Kanada sind aufgrund ihrer Abgelegenheit und dem unerschlossenen Gebiet nur unter großem finanziellen, materiellen und zeitlichen Aufwand und nicht ohne Risiko erreichbar. Zudem sorgt die große Rechtssicherheit in Kanada dafür, dass eine Beschädigung von Land starke Sanktionen nach sich zieht. Der British Columbia Trespass Act verbietet es eindeutig, Privatland zu betreten. Verstöße werden auf Klage gerichtlich verfolgt, selbst wenn kein Schaden entstanden ist. Außerdem besuchen und kontrollieren wir die Gebiete im Rahmen regelmäßiger Forschungsaufenthalte und haben Partnerschaften mit lokalen Unternehmen, die uns unterstützen. In Kanada haben wir außerdem den Vorteil, dass Eigentum kulturgeschichtlich einen sehr hohen Wert hat und respektiert wird.

    In Peru:

    In Peru haben wir Waldhüter:innen (Forest Guardians) vor Ort, zu deren alltäglichen Aufgaben es gehört, unsere Schutzgebiete zu überwachen und unbefugtes Betreten zu verhindern. Durch den Einsatz von Drohnen können die Guardians ein größeres Gebiet einsehen, und spezielle Sensoren schlagen blitzschnell Alarm, wenn beispielsweise Feuer entstehen oder die Geräusche von Kettensägen hörbar sind. Zusätzlich arbeiten wir dort mit der Organisation „Fauna Forever“ zusammen, die ebenfalls dauerhaft vor Ort ist und im Rahmen ihrer Forschungsprojekte auch unsere Gebiete mit begeht und so überwacht.

    Außerdem stehen die Forest Guardians im direkten Kontakt mit der lokalen Bevölkerung, vertreten unser Schutzanliegen in der Community, stellen Info-Schilder auf und arbeiten aktiv an Community-Projekten - wie unserem aktuellen Agroforst-Projekt - um der lokalen Bevölkerung Möglichkeiten aufzuzeigen, vom Regenwald zu profitieren, ohne diesen abzuholzen. Sollte es dennoch zu einem Konflikt kommen, melden wir Wilderer und andere illegal handelnde Personen den lokalen Rechtsdurchsetzungsorganen (wie Polizei, Anwälten, Behörden), und arbeiten eng mit ihnen zusammen.