Zwei Personen liegen auf feuchtem Boden zwischen grünen Pflanzen und Bananenstauden, Luftaufnahme.

Ziel: 2 Millionen m2 MA-Forest schützen!

Spenden

von Wildnispat:innen haben

m2 Urwald

für immer geschützt und so sichergestellt, dass

Tonnen CO2

dauerhaft in der Biomasse des Waldes gebunden bleiben

Werbegrafik zeigt springenden Mann mit Laufschuh und Banner mit Text

Alles für die Tiere, immer.

Wir sind für MA in Peru, mitten im Regenwald in Madre de Dios, dem artenreichsten Ort der Welt. Das Problem: durch Landwirtschaft, Brandrodungen, Wilderei und Goldmining sind alle unsere Tier- und Pflanzenfreunde stark bedroht, weil Menschen mal wieder ihre Menschen-Dinge tun. Das macht MA und uns extrem sauer! Deshalb haben wir uns überlegt, zusammen als Community mit Hilfe von Wilderness International diesen Ort zu schützen:

Wir übernehmen zusammen eine Patenschaft für den Regenwald. Diese Wildnis ist dann für immer sicher und darf vor allem eins: einfach Wald sein - mit allem, was darin lebt. Fernab von Menschen. Der MA-FOREST!

Illustration mit Strichzeichnungen: Faultier hält Baum mit Text

Wir glauben an eine Welt, in der wir Tieren auf Augenhöhe begegnen. Deshalb schaffen wir Räume, die ihnen gehören. Orte, an denen sie in Frieden leben können. 


Einer dieser Orte ist der MA Forest.

Malte, Phia & Broder

Jeder Meter zählt!

Wohnungsnot im Regenwald? Leider ein echtes Thema. Immer mehr Regenwald wird abgeholzt und somit wichtige Lebensräume zerstört - das wollen wir gemeinsam mit Wilderness International verhindern! Die Stiftung kauft rechtssicher die letzten intakten Ökosysteme und schützt somit langfristig und komplett nachvollziehbar das Zuhause von Millionen Arten. 

1€ für einen Quadratmeter, klingt doch fair, oder? Lasst uns gemeinsam den MA-Forest schützen!

So funktioniert's:

  1. Größe auswählen

    Wähle im Spendenformular die Größe der Waldfläche aus, die du schützen möchtest.
  2. Spendenformular ausfüllen

    Im Formular trägst du deine Daten ein - so gehst du sicher, dass du alle Informationen sowie die Spendenquittung erhältst.
  3. Urkunde gestalten

    Nun kannst du die Urkunde noch mit deinem Namen personalisieren. Wenn du willst, kannst du auch einen Anlass hinzufügen.
  4. Urkunde erhalten

    Die Urkunde mit den Geokoordianten deines geschützen Gebietes kannst du dir direkt nach der Zahlung herunterladen. Außerdem wird sie auch per E-Mail an dich versandt, zusammen mit einem Link, der dir dein persönliches Schutzegebiet auf den Quadratmeter genau zeigt. 

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Irideszierender Kolibri mit blauem Gefieder trinkt von einer violetten Blüte an einem grünen Stängel.

Stephanie

10 m²
Insekt mit langen Beinen sitzt auf gelbgrünen Pflanzenknospen vor dunklem Hintergrund

Runa

3 m²
Hirsch steht aufmerksam auf felsigem Untergrund mit großen Steinen und bergiger Landschaft im Hintergrund.

Lucia

5 m²
Ein Wolf mit grauem und braunem Fell steht auf steinigem Untergrund und blickt in die Kamera.

Rebecca

15 m²
Capybara sitzt auf trockenem Boden neben verdorrtem Gras und Vogelschlag von oben

Amelie

5 m²
Zwei Killerwale schwimmen zusammen im Meer, ihre dunklen Körper und weißen Flecken sind deutlich sichtbar.

Tamara

25 m²
Insekt mit langen Beinen sitzt auf gelbgrünen Pflanzenknospen vor dunklem Hintergrund

Ylva

10 m²
Irideszierender Kolibri mit blauem Gefieder trinkt von einer violetten Blüte an einem grünen Stängel.

Moritz

5 m²
Junger Vogel mit ausgebreiteten Flügeln sitzt auf einem Holzast, grüner unscharfer Hintergrund.

Nadine

50 m²
Irideszierender Kolibri mit blauem Gefieder trinkt von einer violetten Blüte an einem grünen Stängel.

Madita

15 m²
Irideszierender Kolibri mit blauem Gefieder trinkt von einer violetten Blüte an einem grünen Stängel.

Lilly

25 m²
Zwei rote Papageien mit blauen Flügeln fliegen über grünes Regenwald-Blattwerk

Selina

25 m²
Weißkopfseeadler im Flug über Meer mit ausgebreiteten Flügeln und Beute in den Krallen.

Lena

10 m²
Gruppe von Ottern sitzt auf Baumstämmen neben Wasser in natürlicher Umgebung.

jemand

5 m²
Junger Vogel mit ausgebreiteten Flügeln sitzt auf einem Holzast, grüner unscharfer Hintergrund.

Andrea

5 m²
Fischotter im Wasser mit Blick nach links, grüner unscharfer Hintergrund mit Bäumen und Vegetation.

jemand

1 m²
Kleiner Kapuzineraffe sitzt auf grünem Blatt mit neugierigem Blick zur Kamera in grüner Umgebung.

Toni

50 m²
Insekt mit langen Beinen sitzt auf gelbgrünen Pflanzenknospen vor dunklem Hintergrund

Kaja

10 m²
Capybara sitzt auf trockenem Boden neben verdorrtem Gras und Vogelschlag von oben

Marina

10 m²
Ein exotischer Vogel mit Federkrone sitzt auf einem Ast. Das Gefieder ist braun und weiß gefärbt, die Augen blau schimmernd.

jemand

5 m²
Zwei Killerwale schwimmen zusammen im Meer, ihre dunklen Körper und weißen Flecken sind deutlich sichtbar.

Julia Helene

25 m²
Insekt mit langen Beinen sitzt auf gelbgrünen Pflanzenknospen vor dunklem Hintergrund

Michaela

11 m²
Irideszierender Kolibri mit blauem Gefieder trinkt von einer violetten Blüte an einem grünen Stängel.

jemand

2 m²
Weißkopfseeadler im Flug über Meer mit ausgebreiteten Flügeln und Beute in den Krallen.

Marnies Bergbar

25 m²
Weißkopfseeadler im Flug über Meer mit ausgebreiteten Flügeln und Beute in den Krallen.

Anne-Katrin

25 m²
Kleiner Kapuzineraffe sitzt auf grünem Blatt mit neugierigem Blick zur Kamera in grüner Umgebung.

Saskia

5 m²
Fischotter im Wasser mit Blick nach links, grüner unscharfer Hintergrund mit Bäumen und Vegetation.

Tamina

25 m²
Junger Vogel mit ausgebreiteten Flügeln sitzt auf einem Holzast, grüner unscharfer Hintergrund.

Pia

25 m²
Hirsch steht aufmerksam auf felsigem Untergrund mit großen Steinen und bergiger Landschaft im Hintergrund.

Ilka

10 m²
Junger Vogel mit ausgebreiteten Flügeln sitzt auf einem Holzast, grüner unscharfer Hintergrund.

Dania

10 m²
Gruppe von Ottern sitzt auf Baumstämmen neben Wasser in natürlicher Umgebung.

Clemens

10 m²
Junger Vogel mit ausgebreiteten Flügeln sitzt auf einem Holzast, grüner unscharfer Hintergrund.

jemand

10 m²
Braunbär sitzt im hohen Gras und schaut direktin die Kamera mit offenem Maul.

jemand

25 m²
Capybara sitzt auf trockenem Boden neben verdorrtem Gras und Vogelschlag von oben

jemand

60 m²
Weißkopfseeadler im Flug über Meer mit ausgebreiteten Flügeln und Beute in den Krallen.

jemand

2 m²
Irideszierender Kolibri mit blauem Gefieder trinkt von einer violetten Blüte an einem grünen Stängel.

Ines

10 m²
Zwei Killerwale schwimmen zusammen im Meer, ihre dunklen Körper und weißen Flecken sind deutlich sichtbar.

Felisa

1 m²
Junger Vogel mit ausgebreiteten Flügeln sitzt auf einem Holzast, grüner unscharfer Hintergrund.

jemand

2 m²
Fischotter im Wasser mit Blick nach links, grüner unscharfer Hintergrund mit Bäumen und Vegetation.

Monica

25 m²
Hirsch steht aufmerksam auf felsigem Untergrund mit großen Steinen und bergiger Landschaft im Hintergrund.

Annika

10 m²
Zwei rote Papageien mit blauen Flügeln fliegen über grünes Regenwald-Blattwerk

jemand

5 m²
Hirsch steht aufmerksam auf felsigem Untergrund mit großen Steinen und bergiger Landschaft im Hintergrund.

Tobias

10 m²
Junger Vogel mit ausgebreiteten Flügeln sitzt auf einem Holzast, grüner unscharfer Hintergrund.

Jana

10 m²
Hirsch steht aufmerksam auf felsigem Untergrund mit großen Steinen und bergiger Landschaft im Hintergrund.

jemand

30 m²
Weißkopfseeadler im Flug über Meer mit ausgebreiteten Flügeln und Beute in den Krallen.

Nils

2 m²
Gruppe von Ottern sitzt auf Baumstämmen neben Wasser in natürlicher Umgebung.

Helena

25 m²
Zwei Killerwale schwimmen zusammen im Meer, ihre dunklen Körper und weißen Flecken sind deutlich sichtbar.

Melissa

25 m²
Zwei Killerwale schwimmen zusammen im Meer, ihre dunklen Körper und weißen Flecken sind deutlich sichtbar.

Maximiliana

25 m²
Weißkopfseeadler im Flug über Meer mit ausgebreiteten Flügeln und Beute in den Krallen.

Samantha

10 m²
Gruppe von Ottern sitzt auf Baumstämmen neben Wasser in natürlicher Umgebung.

Liv

25 m²

Deine Wildnisschutz-Urkunde

Du erhältst direkt nach deiner Spende eine personalisierte Urkunde über das von dir geschützte Stück Wildnis. Sie eignet sich übrigens auch super als Geschenk!
Jetzt Wald schützen öffnet in einem neuen Tab
Drei Männer posieren lächelnd in einem grünen Wald. Unterhalb zeigt ein Zertifikat für Waldschutz von Sally Sunshine Details wie Koordinaten und CO2-Speicherung.

FAQs

  • Wer ist Wilderness International und was macht die Organisation?

    Wilderness International ist eine gemeinnützige Umweltschutz-Organisation, die sich eines zum Ziel gemacht hat: die letzten einzigartigen Wald- und Wildnisgebiete der Erde für immer zu schützen. Dafür kauft Wilderness International Landstücke per Grundbucheintrag, um diese rechtssicher und dauerhaft zu schützen. Die Landkäufe werden durch Spenden für sogenannte Wildnispatenschaften refinanziert. Wildnispaten erhalten eine personalisierte Urkunde mit den exakten Geokoordinaten des geschützten Waldstückes.

    WI Deutschland und WI Kanada wurden 2008 von 25 Menschen aus sechs Ländern, 24 verschiedenen Berufsfeldern und im Alter von 18 bis 69 Jahren gegründet. 2019 kam dann die peruanische Organisation zum Schutz des tropischen Regenwaldes dazu. Heute besteht Wilderness International aus drei Schwesterstiftungen: 

    Hinter Wilderness International Deutschland stehen außer den Gründungsstifter:innen acht Mitglieder des Stiftungsrats, drei Vorstandsmitglieder, unser operatives Team, viele Ehrenamtliche und unzählige Spender:innen, Partner:innen, Sponsor:innen und Unterstützer:innen. Mehr dazu erfährst du auf der Seite “Wilderness International Deutschland”.

    Bei Wilderness International Kanada kümmern sich neben Tobias Hürten und Kai Andersch auch Marco Lou, Tyler Bruce und Stephen Gabrysh direkt vor Ort um unsere Partnerschaften, Landkäufe, Expeditionen und den Schutz unserer Waldflächen. Außerdem engagieren sich auch hier Freiwillige, Spender:innen und Unterstützer:innen. Mehr dazu findest du unter „Wilderness International Kanada“.

    Für Wilderness International Peru bilden die sieben Gründer:innen den Stiftungsrat. Vor Ort kümmert sich der Präsident der Organisation, Dr. Chris Kirkby, gemeinsam mit einem Waldhüter:innen-Team und dem Rest des operativen Teams um die Kontrolle der Schutzgebiete, die Forschungsarbeit / Biodiversitätsmonitoring in den Wäldern, die Suche und den Kauf neuer Landstücke sowie um Projekte mit lokalen Schulen, Communities und Partnern. Mehr Informationen findest du auf der Seite “Wilderness International Peru”.

  • Welche Verpflichtungen ergeben sich für mich durch die Patenschaft?

    Für dich ergeben sich keine weiteren Verpflichtungen. Die Spende ist einmalig, und ermöglicht uns als Stiftung, den langfristigen Schutz des Gebiets sicherzustellen. Die Patenschaft ist eine symbolische. Das Waldgebiet bleibt in Besitz der Stiftung.
  • Wie stellt ihr den langfristigen Schutz der Gebiete sicher?

    Wir schützen die von uns ausgewählten Gebiete ausschließlich durch Kauf mit Grundbucheintrag und in Ländern mit hoher Rechtssicherheit. Alle drei internationalen Stiftungen (Peru, Kanada, Deutschland) werden als Eigentümerinnen ins Grundbuch eingetragen. Die Waldgebiete, die wir als Stiftungen gekauft haben, kann uns keiner mehr abkaufen, und auch wir dürfen die Waldgebiete nicht mehr verkaufen. 

    Die Organisationsform der Stiftung verhindert, dass die Rechte über die Verfügung von Eigentum bei einer einzelnen Person liegen und sichert das dauerhafte Bestehen. Hier erfährst du mehr über die Langlebigkeit des Stiftungskonzepts. Unsere Satzung legt fest, dass die Landstücke unberührt gelassen und lediglich zu Forschungs- und Dokumentationszwecken aufgesucht werden. 

    In Kanada: 

    Unsere Schutzgebiete in Kanada sind aufgrund ihrer Abgelegenheit und dem unerschlossenen Gebiet nur unter großem finanziellen, materiellen und zeitlichen Aufwand und nicht ohne Risiko erreichbar. Zudem sorgt die große Rechtssicherheit in Kanada dafür, dass eine Beschädigung von Land starke Sanktionen nach sich zieht. Der British Columbia Trespass Act verbietet es eindeutig, Privatland zu betreten. Verstöße werden auf Klage gerichtlich verfolgt, selbst wenn kein Schaden entstanden ist. Außerdem besuchen und kontrollieren wir die Gebiete im Rahmen regelmäßiger Forschungsaufenthalte und haben Partnerschaften mit lokalen Unternehmen, die uns unterstützen. In Kanada haben wir außerdem den Vorteil, dass Eigentum kulturgeschichtlich einen sehr hohen Wert hat und respektiert wird.

    In Peru:

    In Peru haben wir Waldhüter:innen (Forest Guardians) vor Ort, zu deren alltäglichen Aufgaben es gehört, unsere Schutzgebiete zu überwachen und unbefugtes Betreten zu verhindern. Durch den Einsatz von Drohnen können die Guardians ein größeres Gebiet einsehen, und spezielle Sensoren schlagen blitzschnell Alarm, wenn beispielsweise Feuer entstehen oder die Geräusche von Kettensägen hörbar sind. Zusätzlich arbeiten wir dort mit der Organisation „Fauna Forever“ zusammen, die ebenfalls dauerhaft vor Ort ist und im Rahmen ihrer Forschungsprojekte auch unsere Gebiete mit begeht und so überwacht.

    Außerdem stehen die Forest Guardians im direkten Kontakt mit der lokalen Bevölkerung, vertreten unser Schutzanliegen in der Community, stellen Info-Schilder auf und arbeiten aktiv an Community-Projekten - wie unserem aktuellen Agroforst-Projekt - um der lokalen Bevölkerung Möglichkeiten aufzuzeigen, vom Regenwald zu profitieren, ohne diesen abzuholzen. Sollte es dennoch zu einem Konflikt kommen, melden wir Wilderer und andere illegal handelnde Personen den lokalen Rechtsdurchsetzungsorganen (wie Polizei, Anwälten, Behörden), und arbeiten eng mit ihnen zusammen.

  • Heißt “für immer” geschützt wirklich für immer?

    Für immer” heißt tatsächlich “für immer” bzw. so lange, wie es die Stiftungen gibt. Die von Wilderness International geschützten Flächen befinden sich im Privatbesitz der Stiftung. Das heißt, alle drei Schwesterstiftungen (Deutschland, Peru, Kanada) sind Eigentümer der Fläche. Die Organisationsform der Stiftung verhindert, dass die Rechte über die Verfügung von Eigentum bei einer einzelnen Person liegen und sichert das dauerhafte Bestehen. 

    Was ist das Besondere an einer Stiftung? 

    • Eine Stiftung ist das langfristigste Organisationskonzept, das derzeit bekannt ist. Nicht einmal Staaten, Unternehmen oder Nationalparks sind so langfristig konzipiert. Zahlreiche Stiftungen sind sehr alt, teilweise über tausend Jahre. Damit ist die Stiftung als einzige am Lebensalter der Ökosysteme orientiert, die wir schützen.
    • Eine Stiftung operiert unabhängig von politischen Konstrukten und teils auch Staaten.
    • Für den Stiftungszweck bekommt sie das Stiftungsvermögen, das immer erhalten bleibt.
    • Sie ist unabhängig von einzelnen Personen und kann nicht vererbt werden, denn sie gehört niemandem allein. Eine Stiftung gehört immer der Gemeinschaft von Menschen, die sich zum Zeitpunkt für ihren Zweck engagieren. 
    • Die Rechtsform der Stiftung erlaubt es wie keine andere, einen (gemeinnützigen) Zweck dauerhaft und unabhängig von fremden Interessen zu verwirklichen und so langfristig die gewünschten Wirkungen zu erzielen.
    • Beispiele einiger über tausend Jahre alter Stiftungen: 
      • seit 1161 Johanneshofstiftung Hildesheim
      • seit 1177 St. Johannis-Jungfrauenkkloster Lübeck
      • seit 1184 Magdalenen Hospital Münster 


    Unsere Satzung legt fest, dass die Landstücke unberührt gelassen und lediglich zu Forschungs- und Dokumentationszwecken aufgesucht werden. Über dieses gesamte Konstrukt wird garantiert, dass auch mit Wechsel der operativen Geschäftsführung die Schutzgebiete sicher sind.

    Wenn andere Organisationen das von ihnen geschützte Land nicht besitzen, können sie die vollständige Permanenz nur begrenzt sicherstellen. Ohne Eigentum können äußere Faktoren, wie zum Beispiel politische Veränderungen, wirtschaftlicher Druck (z. B. steigender Wert von Agrarland) oder soziale Konflikte, die langfristige Erhaltung des Waldes gefährden. Mit dem Eigentum der Schutzflächen der drei Schwestern Stiftungen von Wilderness International ist der langfristige Schutz permanent gesichert.

  • Wie werden lokale Communities in die Projekte von Wilderness International eingebunden?

    Wir sind absolut überzeugt davon, dass wir nur gemeinsam mit den Menschen der Region die Urwälder in Kanada und Peru nachhaltig schützen können. Wir setzen uns auch für soziale Nachhaltigkeit ein und involvieren daher möglichst viele Stakeholder in den Waldschutz. 

    Lokale Projekte in Peru, erhöhen die Akzeptanz bei den Landbesitzenden und bieten ihnen die Möglichkeit, sich auch in Zukunft für die Natur der Region zu engagieren​​. Außerdem haben wir mit Locals ein Waldhüter:innen-Programm aufgebaut. Unsere Forest Guardians begehen regelmäßig die Waldgebiete, sichern deren Schutz, sind mit der Bevölkerung in Kontakt und erstellen gemeinsam mit unseren Forschenden Umweltbildungsmaterialien und unterstützen beim Biodiversitätsmonitoring . Um die Madre de Dios Region nachhaltig zu schützen, die Ursachen der Entwaldung zu minimieren und gemeinsam mit den Familien alternative Einkommensquellen zu erschließen, haben wir im Dezember 2023 unser Agroforstprojekt gestartet und uns mit zwei lokalen Agroforst-Pionieren - Camino Verde und Fundo Ten Paciencia - zusammengetan. Ziel des Projektes ist es, Landwirt:innen zu den Themen Agroforst und nachhaltige Anbaupraktiken weiterzubilden. Außerdem hat das Team von WI Peru ein Umweltbildungsprojekt ins Leben gerufen, das Locals mehr Wissen über und Begeisterung für den Regenwald und seine Bewohner vermitteln und Argumente an die Hand geben soll, warum es wichtig ist, dieses empfindliche Ökosystem aktiv zu schützen. Dazu gehören Themenevents in den Städten und Communities, verschiedene Projekte an Schulen sowie Besuche von Schüler:innen direkt in unserer Forschungsstation im Secret Forest.

    In Kanada sind unsere bisherigen Schutzgebiete unbewohnt, da diese ziemlich isoliert liegen. Das Team von Wilderness International Kanada besteht vor allem aus Kanadier:innen, die Umweltbildung und unser Schutzanliegen auch im Land vorantreiben, beispielsweise durch Kooperationen mit Unternehmen wie Whale Watching Agenturen, die Bewusstsein über die komplexen ökologischen Zusammenhänge schaffen, oder anderen lokalen Forschungs- oder Naturschutzorganisationen. In der Vergangenheit haben  wir bereits Umweltbotschafter:innen-Programme organisiert, im Rahmen derer deutsche Schüler:innen in den Austausch mit Locals und First Nations über Umweltschutzthemen treten konnten. Wir hoffen, diese Programme auch in Zukunft wieder aufnehmen zu können. 

    Für die Zukunft schließen wir nicht aus, gemeinsam mit Indigenen oder den First Nations in Kanada für den Naturschutz gemeinsam Landstücke zu kaufen. Ganz wichtig ist uns dabei eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Natürlich würden wir für den Naturschutz niemanden aus seiner Heimat vertreiben. Wenn unser Konzept Locals (ob indigen oder nicht) hilft, Umweltschutz mit ihren Traditionen, Lebensweisen und nachhaltigen Einkommen zu verbinden, dann sehen wir Kooperationen als eine wunderbare Möglichkeit, Synergien zu generieren.

    Die Einbindung lokaler Communities in unsere Projekte wird auch von Rainer Kant von BAUM e.V. in seinem unabhängigen Prozessgutachten hervorgehoben: “Der integrative Ansatz zeigt sich darin, dass Wilderness International verschiedene gesellschaftliche Bereiche miteinander verknüpft: Umwelt- und Klimaschutz werden mit Bildungsarbeit, technologischen Innovationen und wirtschaftlichen Finanzierungsmodellen kombiniert. Unternehmen, Schulen, Wissenschaftler:innen und lokale indigene Gemeinschaften werden aktiv eingebunden, wodurch Synergien zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft entstehen.”

  • Warum ist es wichtig JETZT zu spenden? Würde das Stück Regenwald ohne meine Spende zerstört werden?

    Die Regenwälder in Peru und Kanada gehören zu den letzten intakten Wildnisgebieten auf unserem Planeten - und sind leider akut bedroht. 10-15 % aller jährlichen Emissionen werden durch die Zerstörung dieser Wälder und ihrer Moore verursacht - deswegen müssen wir jetzt handeln!

    Zahlreiche Studien belegen die Bedrohung des Regenwalds in Peru und Kanada.

    In Peru:

    • Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gingen zwischen 2015 und 2020 jährlich etwa 10 Millionen Hektar an tropischem Regenwald verloren, wobei das Amazonas-Gebiet am meisten geschädigt wurde (FAO und UNEP, 2020).
    • Eine Abnahme dieses Trends ist nicht abzusehen, denn auch 2024 lag die Zerstörung von Primärwäldern noch weit über den politisch gesetzten Zielen (Forest Declaration Assessment, 2024). Allein 2024 verschwand in Lateinamerika eine Fläche an Primärwald größer als ganz Belgien  (Forest Declaration Assessment, 2024). Peru hält dabei einen traurigen Rekord auf dem dritten Platz (Jong, 2024).
    • Es gibt gerade in der Region Tambopata, in der auch unsere Schutzgebiete liegen, seit der Vollendung des Highways nach Brasilien einen großen Druck auf den Wald zur landwirtschaftlichen Entwicklung und für Goldminen. Auf dieser Online-Karte siehst du die Abholzung direkt in der Region um Puerto Maldonado, in der wir aktiv sind, in den letzten 20 Jahren. 
    • Auch auf dieser Online-Karte, die unsere Schutzgebiete zeigt, siehst du die Abholzung in der Region. Sehr gut dargestellt wird die historische Entwicklung der Abholzung auch im Video von YouTuber Tomary, der mit uns in Peru war.
    • In seinem unabhängigen Prozessgutachten hat Rainer Kant von BAUM e.V. ebenfalls bestätigt, dass die von uns geschützten Flächen in der Region Madre de Dios  ohne unsere Arbeit zum jetzigen Zeitpunkt oder in den nächsten Jahren nicht mehr existieren würden. 


    In Kanada:

    Jeder weiß um den Wert und die Bedrohung der Amazonaswälder. Doch kaum jemand spricht vom vergessenen Ökosystem des temperierten Regenwalds in British Columbia: 

    • Dort befindet sich die letzte große zusammenhängende Fläche temperierten Regenwaldes der Welt (DellaSala, 2010). Und doch ist ausgerechnet British Columbia einer der letzten Rechtsräume auf der Welt, der weiterhin die großflächige Abholzung von 600 bis 1.800 Jahre alten Urwaldriesen erlaubt (Wu, 2019). 
    • Hauptursachen dafür sind Holzwirtschaft, Landwirtschaft und der Bau von Infrastruktur. 
    • Auf der Online-Karte der Ancient Forest Alliance (2016) siehst du eindrücklich visualisiert, wie die Abholzung im Südosten BCs bis 2016 vorangeschritten ist.
    • In seinem unabhängigen Prozessgutachten hat Rainer Kant von BAUM e.V. bestätigt, dass die letzten ungestörten Gebiete temperierten Regenwaldes in Kanada von den Forstkonzernen zur Holzgewinnung, den Agrarkonzernen mit Ausweitung der Agrarflächen, Zersiedlung, Bau und Infrastruktur sowie dem Austritt Kanadas aus dem Kyoto-Protokoll bedroht werden und deshalb unseres Schutzes bedürfen. 


    Wenn wir die letzten intakten Regenwälder verlieren, wird dies katastrophale Folgen für unseren Planeten haben. Das Konzept der planetaren Grenzen besagt, dass es bestimmte ökologische Grenzen gibt, deren Überschreitung die Stabilität des Ökosystems der Erde und damit das Vorankommen der Menschheit gefährdet. Zahlreiche Studien zeigen, dass wir auf dem besten Weg sind, mindestens fünf der neun planetaren Grenzen, auch ‘tipping points’ oder ‘Kippelemente’ genannt, zu überschreiten. Eines dieser Elemente ist der Verlust des tropischen Regenwaldes. Die Folgen des Klimawandels können wir bereits spüren, doch noch haben wir die Chance, die schlimmsten Auswirkungen abzuwenden, wie die Zusammenfassung des Buches ‘Earth for all’ zeigt.

Über uns

Die Stiftung mit Sitz in Peru, Kanada und Deutschland kauft rechtssicher Wildnisgebiete und schützt sie für alle Zukunft. Die Käufe werden durch Spenden refinanziert, die den langfristigen Schutz der Gebiete sichern sowie Umweltbildungsprojekte und Forschung zu CO2-Speicherung und Biodiversität ermöglichen. 
Mehr erfahren
Große Gruppe von Freiwilligen in gelben und farbigen Hemden beim Gruppenporträt im Wald mit Regenschirm.

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