Forschung für den Naturschutz
Die Wildnis verstehen, um sie zu schützen
Wir sind davon überzeugt: Um die letzten Wildnisgebiete unserer Erde effektiv zu schützen, müssen wir sie verstehen, ihre Biodiversität dokumentieren und über sie berichten. Neben dem Wildnisschutz haben wir uns deshalb in unserer Satzung auch der Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung zum Thema Naturschutz verschrieben. Dazu arbeiten wir partnerschaftlich mit Universitäten und anderen NGOs - und führen selbst Forschungsprojekte durch.
Dabei untersuchen wir, welche Arten genau in unseren Wäldern leben, wie sich die Biodiversität in den von euch geschützten Waldflächen entwickelt, und wie viel CO2 dort gebunden wird. Auf Basis wissenschaftlicher Daten können wir fundierte, wirksame und nachhaltige Lösungen für den schnelleren und besseren Schutz von Biodiversität finden.
Daran arbeiten wir seit 2019 in Peru unter anderem gemeinsam mit der NGO Fauna Forever direkt vor Ort. In Kanada kommen die Teams aller drei Stiftungen regelmäßig für Forschungsexpeditionen zusammen. Bis heute konnten bereits mehr als 1.500 Freiwillige, Praktikant:innen und Studierende zu unserer Forschung beitragen und eigene Projekte realisieren.
731
Arten in Peru
(nachgewiesene Wibeltierarten in unseren Schutzgebieten)
214
Arten in Kanada
(wurden bisher über Sichtung und eDNA in unseren Schutzgebieten dokumentiert)
> 1.500
Freiwillige
haben bisher zur Forschung beigetragen und eigene Projekte realisiert.
Wiegen, Messen und Zählen für die Wissenschaft
In jedem Schutzgebiet forschen wir anhand dieser vier Schritte.
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Rapid Assessment
Die schnelle, fokussierte Datenerhebung hilft uns, besonders wertvolle und schutzbedürftige Gebiete zu identifizieren. -
Erstellen eine Basisinventars
Das Basisinventar ist eine umfassende Erstaufnahme der Artenvielfalt als Ausgangspunkt für die weitere Beobachtung. -
Langzeit-Monitoring
Darauf aufbauend etablieren wir Langzeit-Monitoringflächen, auf denen wir über Jahre hinweg Entwicklungen dokumentieren. -
Spezielle Forschungsprojekte
Aus den Erkenntnissen der vorherigen Schritte entstehen gezielte Spezialforschungsprojekte, etwa zum Kohlenstoffgehalt der Moore unserer Schutzgebiete oder zur Bewegung einzelner Tierarten.
Monitoring in verschiedenen Bereichen
Fledermäuse oeffnet in einem neuen Tab
Herpetofauna oeffnet in einem neuen Tab
Vogelforschung oeffnet in einem neuen Tab
Kaimane oeffnet in einem neuen Tab
Botanik oeffnet in einem neuen Tab
Mehr Informationen zu unserem Biodiversitätsmonitoring
Mehr erfahren öffnet in einem neuen TabVergangene und aktuelle Projekte
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eDNA-Pilotprojekt öffnet in einem neuen Tab
Schnell, minimalinvasiv und präzise: Das eDNA-Forschungsprojekt von Wilderness International und der ETH Zürich, unterstützt von der Audi Umweltstiftung und DJI. Im März 2024 gestartet, ermöglicht das Umwelt-DNA-Pilotprojekt eine ganz neue Art des Biodiversitätsmonitorings – selbst in den unzugänglichsten Orten: den Baumkronen des tropischen Regenwalds.Mehr erfahren öffnet in einem neuen Tab -
Moorforschung im Misty Forest öffnet in einem neuen Tab
Im Juli 2025 begleiteten uns Wissenschaftler:innen des Greifswald Moor Centrums in unsere kanadischen Schutzgebiete, um erstmalig die Tiefe und den Kohlenstoffspeicher der Moore zu untersuchen. Die Ergebnisse sind im Frühjahr 2026 zu erwarten.Mehr erfahren öffnet in einem neuen Tab -
Biodiversität der Baumkronen öffnet in einem neuen Tab
Aktuell bauen wir ein Netz von Kameras hoch in den Wipfeln des Secret Forests auf. Da ein Großteil der Säugetiere sich gerne in luftiger Höhe aufhält, werden die Kameras beispiellose Einblicke in die Artenvielfalt der Baumkronen ermöglichen und so eine bislang kaum erforschte Dimension des Regenwald-Ökosystems sichtbar machen.Mehr erfahren öffnet in einem neuen Tab -
Zusammenarbeit mit iBOL öffnet in einem neuen Tab
Das Projekt „International Barcode of Life" (iBOL) erfasst genetische Barcodes aller Arten in einer globalen Datenbank. Seit 2025 liefern wir Insektenproben aus unseren Schutzgebieten. Die genetische Analyse macht die Artenvielfalt unserer Wälder sichtbar und trägt sie in den internationalen iBOL-Datenpool ein.Mehr erfahren öffnet in einem neuen Tab
Symbiose: Fauna Forever & Wilderness International
Stipendien für die Forschung
Forschungs- und Projektpartner
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