Wenn wir Wildnis bewahren, schützen wir nicht nur Natur, sondern vor allem unsere eigene Lebensgrundlage und die zukünftiger Generationen.
Was wir bis Ende 2025 erreicht haben.
0m² Wald gekauft, davon …
0m² bereits langfristig geschützt durch …
0Einzelspenden.
0Tonnen gebundenes CO₂
0Bäume gepflanzt im Projekt „Mein Baum – Mein Dresden"
Rainer Kant
Dipl.-Forstwirt, Gutachter und Senior Referent BAUM e.V
„Wilderness International verfolgt einen umfassenden Ansatz zum Schutz von Primärregenwäldern, der sich durch Integrativität, Systemdenken, Multidimensionalität, Interdisziplinarität und Ganzheitlichkeit auszeichnet.“
„Urwälder sind unserwichtigster Puffer gegenden Klimawandel —sie zu schützen hatoberste Priorität."
Wie wir Wildnis schützen.Unsere Anleitung zur Weltrettung.
1
Landstück finden
In sog. rapid assessments bestimmen wir gemeinsam mit Forscher:innen die Schutzwürdigkeit eines Waldgebiets. Entscheidend ist, ob das Gebiet eine hohe Artenvielfalt und CO2-Speicherkapazität hat, ob es bedroht ist und ob es an einem strategisch wichtigen Ort gelegen ist.
2
auf Vorkasse kaufen
Der Kauf des Landstücks wird mit Darlehen finanziert. Wir sammeln keine Spenden für ein Landstück, das wir noch nicht besitzen.
3
Grundbucheintrag erhalten
Wir arbeiten nur in Ländern mit hoher Rechtssicherheit und kaufen ausschließlich Land mit Grundbucheintrag. Alle zwei bzw. drei Stiftungen werden ins Grundbuch eingetragen.
4
georeferenzierte Luftbilder erstellen
Mit Hilfe von Drohnen erstellen wir hochqualitative Luftbildpanoramen unserer Landstücke. Diese werden auf unsere Website hoch geladen. Jeder Quadratmeter wird mit konkreten Geokoordinaten versehen.
5
durch Spenden refinanzieren
Jede:r kann für ein ganz konkretes Stück dieses Wildnisgebiets spenden. Durch die Spende wird der Kauf refinanziert sowie der langfristige Schutz gesichert. Jeder Quadratmeter wird nur einmal vergeben.
6
durch Urkunde mit Geokoordinaten belegen
Spender:innen erhalten eine personalisierte Urkunde mit den exakten Geokoordinaten des Waldstücks, das sie geholfen haben zu schützen. So ist der Schutz konkret und direkt nachvollziehbar.
7
forschen, dokumentieren, kommunizieren
Umweltbotschafter:innen und Forscher:innen besuchen die Gebiete, forschen gemeinsam und erleben den Wald, den sie schützen. Die Forschungserkenntnisse, Fotos und Videos nutzen sie dann für die Umweltbildung an Schulen und um Menschen für Wildnis zu begeistern.
8
langfristigen Schutz sicherstellen
Regelmäßige Besuche, lokale Partnerschaften, Waldhüter:innen, Grundsteuern sowie das Stiftungskonzept sichern den langfristigen Schutz und die ökologische Integrität der Gebiete. Mehr dazu auf S.40 (Warum eine Stiftung).
Stand 01.01.2026
Unsere Schutzgebiete.
Secret Forest
Madre de Dios · Peru
0m²
Misty & Grizzly Forest
Westküste · Kanada
0m²
Gesamt geschützt
Peru & Kanada
0 m²
Übersicht unserer Schutzgebiete.
Misty Forest, Kanada
0 m² Urwald
Grizzly Forest, Kanada
0 m² Urwald
Secret Forest, Peru
0 m² Urwald
*Stand 01.01.2026
Übersicht: Unsere Projekte
2007 bis 2017
Schutz der Peel River Watershed mit den Gwich’in · Kanada
2008 bis heute
Forschungsprojekte und -expeditionen
Zusammenarbeit mit First Nations / lokaler Bevölkerung
In unseren peruanischen Schutzgebieten leben mindestens 731 wissenschaftlich nachgewiesene Wirbeltierarten:
0Vogelarten
0Fledermausarten
0Arten der Herpetofauna (Amphibien und Reptilien)
0große Säugetierarten
Zum Vergleich
In Deutschland leben nur 21 Amphibien-, 15 Reptilien- und 25 Fledermausarten.
Das hat verschiedene Gründe, von anderen klimatischen und erdgeschichtlichen Bedingungen bis hin zu menschlichem Einfluss.
Kanada
In unseren Schutzgebieten in Kanada haben wir bisher 214 Arten dokumentiert:
0Vogelarten
0Insektenarten (mit eDNA)
0Säugetierartendavon 0 Fledermausarten
0Arten der Herpetofauna (Amphibien und Reptilien)
0Wirbellose Meerestiere (mit eDNA)
Hüter:innen des Waldes
In Peru zeigen wir in unseren Waldgebieten Präsenz und stehen mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt. Diese Aufgabe übernehmen lokale Waldhüter:innen.
0Forschungs- und Umweltbotschafter:innenexpeditionen
0wissenschaftliche Projekte & Veröffentlichungen
0Forschungsstation in Peru
> 0Forscher:innen ganzjährig im Schutzgebiet
von Anfang 2008 bis Ende 2025
Umweltbildungsprojekte in Peru
Das Programm vermittelt Wissen und Begeisterung für den Regenwald und gibt Menschen in Madre de Dios Argumente an die Hand, dieses empfindliche Ökosystem aktiv zu schützen.
0Menschen direkt im Programm erreicht
0Bildungsveranstaltungen in lokalen Communities
0Schulbesuche im Secret Forest
von August 2024 bis Ende 2025
Unser Agroforstprojekt
Gemeinsam mit lokalen Partnern bilden wir Landwirt:innen zu nachhaltigen Anbaupraktiken weiter, schaffen Einkommensquellen und bewahren dadurch langfristig Urwälder.
0,0 haBrachland zu Agroforstfläche umgewandelt
0Setzlinge gepflanzt
0heimische Arten pro Fläche
von Anfang 2024 bis Ende 2025
Gekaufte Landfläche in Kanada (seit 2008) und Peru (seit 2019)
Die 2,8 % intakte Landfläche basieren auf einer Studie von Plumptre et al. (2021), die Gebiete mit minimaler menschlicher Einwirkung und vollständig intakter Fauna ausweist. Durch den globalen Ansatz schließt sie Gebiete mit einer Fläche unter einer Größe von 10.000 km² aus. Unsere Schutzgebiete fallen somit nicht unter die Definitionen. Dennoch verwenden wir die Zahl, weil sie eine klare und einprägsame Botschaft für die Dringlichkeit des Naturschutzes vermittelt. Es ist jedoch zu beachten, dass wir nicht anstreben, die 2,8 % Wildnis eben dieser Studie zu erhalten, sondern Wildnisgebiete im weiteren Sinne.
Wie genau wir Wildnis definieren, siehst du auf Seite 20. Aktuell arbeiten wir noch an einer Übersicht, welche Gebiete unter diese Wildniskriterien fallen. Bis dahin nutzen wir die besten verfügbaren Daten und bleiben transparent, was unsere Naturschutzstrategie betrifft.