Nancy
Nach "Mission Peru" geht Meeresbiologe, Umweltschützer, Fotograf und Filmemacher Robert Marc Lehmann in Kanada auf eine neue Mission mit Wilderness International. Zusammen erkunden wir die wilde Natur der Küste British Columbias und zeigen: Wirklich alles hängt miteinander zusammen. Jedes einzelne Tier - vom Lachs über den Orca bis hin zu Grizzlybären, Wölfen und Adlern - spielt seine Rolle im Erhalt ganzer Ökosysteme.
Bewahre jetzt ein Stück dieses einzigartigen Lebensraums - für dich selbst oder als Geschenk!
von Wildnispat:innen haben
für immer geschützt und so sichergestellt, dass
dauerhaft in der Biomasse des Waldes gebunden bleiben
Name: Mission Erde Wald im Misty Forest
Land: Kanada
Region: British Columbia
Lage des Schutzgebiets: auf Porcher Island, ca. 40 km südlich von der Hafenstadt Prince Rupert und nicht weit von der Grenze zu Alaska
Ökosystem: temperierter Regenwald
Du erhältst direkt nach deiner Spende eine personalisierte Urkunde über das von dir geschützte Stück Wildnis. Sie eignet sich übrigens auch super als Geschenk!
Dieses Mal gibt es sogar eine Sonderedition - signiert von Robert und mit je einem von sechs Bildern, die Robert während Mission Kanada aufgenommen hat!
von Robert Marc Lehmann haben
für immer geschützt und so sichergestellt, dass
dauerhaft in der Biomasse des Waldes gebunden bleiben
Der Urwald, in dem ich hier grade stehe, ist tausende von Jahren alt, wenn nicht sogar hunderttausende. Dieses Ökosystem hat sich über so viele Jahre entwickelt und zu so einem engen Zusammenspiel verknotet, dass es nicht nur schade wäre, das Ökosystem zu verlieren - sondern dramatisch.
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Wilderness International ist eine gemeinnützige Umweltschutz-Organisation, die sich eines zum Ziel gemacht hat: die letzten einzigartigen Wald- und Wildnisgebiete der Erde für immer zu schützen. Dafür kauft Wilderness International Landstücke per Grundbucheintrag, um diese rechtssicher und dauerhaft zu schützen. Die Landkäufe werden durch Spenden für sogenannte Wildnispatenschaften refinanziert. Wildnispaten erhalten eine personalisierte Urkunde mit den exakten Geokoordinaten des geschützten Waldstückes.
WI Deutschland und WI Kanada wurden 2008 von 25 Menschen aus sechs Ländern, 24 verschiedenen Berufsfeldern und im Alter von 18 bis 69 Jahren gegründet. 2019 kam dann die peruanische Organisation zum Schutz des tropischen Regenwaldes dazu. Heute besteht Wilderness International aus drei Schwesterstiftungen:
Hinter Wilderness International Deutschland stehen außer den Gründungsstifter:innen acht Mitglieder des Stiftungsrats, drei Vorstandsmitglieder, unser operatives Team, viele Ehrenamtliche und unzählige Spender:innen, Partner:innen, Sponsor:innen und Unterstützer:innen. Mehr dazu erfährst du auf der Seite “Wilderness International Deutschland”.
Bei Wilderness International Kanada kümmern sich neben Tobias Hürten und Kai Andersch auch Marco Lou, Tyler Bruce und Stephen Gabrysh direkt vor Ort um unsere Partnerschaften, Landkäufe, Expeditionen und den Schutz unserer Waldflächen. Außerdem engagieren sich auch hier Freiwillige, Spender:innen und Unterstützer:innen. Mehr dazu findest du unter „Wilderness International Kanada“.
Für Wilderness International Peru bilden die sieben Gründer:innen den Stiftungsrat. Vor Ort kümmert sich der Präsident der Organisation, Dr. Chris Kirkby, gemeinsam mit einem Waldhüter:innen-Team und dem Rest des operativen Teams um die Kontrolle der Schutzgebiete, die Forschungsarbeit / Biodiversitätsmonitoring in den Wäldern, die Suche und den Kauf neuer Landstücke sowie um Projekte mit lokalen Schulen, Communities und Partnern. Mehr Informationen findest du auf der Seite “Wilderness International Peru”.
Für immer” heißt tatsächlich “für immer” bzw. so lange, wie es die Stiftungen gibt. Die von Wilderness International geschützten Flächen befinden sich im Privatbesitz der Stiftung. Das heißt, alle drei Schwesterstiftungen (Deutschland, Peru, Kanada) sind Eigentümer der Fläche. Die Organisationsform der Stiftung verhindert, dass die Rechte über die Verfügung von Eigentum bei einer einzelnen Person liegen und sichert das dauerhafte Bestehen.
Was ist das Besondere an einer Stiftung?
Unsere Satzung legt fest, dass die Landstücke unberührt gelassen und lediglich zu Forschungs- und Dokumentationszwecken aufgesucht werden. Über dieses gesamte Konstrukt wird garantiert, dass auch mit Wechsel der operativen Geschäftsführung die Schutzgebiete sicher sind.
Wenn andere Organisationen das von ihnen geschützte Land nicht besitzen, können sie die vollständige Permanenz nur begrenzt sicherstellen. Ohne Eigentum können äußere Faktoren, wie zum Beispiel politische Veränderungen, wirtschaftlicher Druck (z. B. steigender Wert von Agrarland) oder soziale Konflikte, die langfristige Erhaltung des Waldes gefährden. Mit dem Eigentum der Schutzflächen der drei Schwestern Stiftungen von Wilderness International ist der langfristige Schutz permanent gesichert.
Wir sind absolut überzeugt davon, dass wir nur gemeinsam mit den Menschen der Region die Urwälder in Kanada und Peru nachhaltig schützen können. Wir setzen uns auch für soziale Nachhaltigkeit ein und involvieren daher möglichst viele Stakeholder in den Waldschutz.
Lokale Projekte in Peru, erhöhen die Akzeptanz bei den Landbesitzenden und bieten ihnen die Möglichkeit, sich auch in Zukunft für die Natur der Region zu engagieren. Außerdem haben wir mit Locals ein Waldhüter:innen-Programm aufgebaut. Unsere Forest Guardians begehen regelmäßig die Waldgebiete, sichern deren Schutz, sind mit der Bevölkerung in Kontakt und erstellen gemeinsam mit unseren Forschenden Umweltbildungsmaterialien und unterstützen beim Biodiversitätsmonitoring . Um die Madre de Dios Region nachhaltig zu schützen, die Ursachen der Entwaldung zu minimieren und gemeinsam mit den Familien alternative Einkommensquellen zu erschließen, haben wir im Dezember 2023 unser Agroforstprojekt gestartet und uns mit zwei lokalen Agroforst-Pionieren - Camino Verde und Fundo Ten Paciencia - zusammengetan. Ziel des Projektes ist es, Landwirt:innen zu den Themen Agroforst und nachhaltige Anbaupraktiken weiterzubilden. Außerdem hat das Team von WI Peru ein Umweltbildungsprojekt ins Leben gerufen, das Locals mehr Wissen über und Begeisterung für den Regenwald und seine Bewohner vermitteln und Argumente an die Hand geben soll, warum es wichtig ist, dieses empfindliche Ökosystem aktiv zu schützen. Dazu gehören Themenevents in den Städten und Communities, verschiedene Projekte an Schulen sowie Besuche von Schüler:innen direkt in unserer Forschungsstation im Secret Forest.
In Kanada sind unsere bisherigen Schutzgebiete unbewohnt, da diese ziemlich isoliert liegen. Das Team von Wilderness International Kanada besteht vor allem aus Kanadier:innen, die Umweltbildung und unser Schutzanliegen auch im Land vorantreiben, beispielsweise durch Kooperationen mit Unternehmen wie Whale Watching Agenturen, die Bewusstsein über die komplexen ökologischen Zusammenhänge schaffen, oder anderen lokalen Forschungs- oder Naturschutzorganisationen. In der Vergangenheit haben wir bereits Umweltbotschafter:innen-Programme organisiert, im Rahmen derer deutsche Schüler:innen in den Austausch mit Locals und First Nations über Umweltschutzthemen treten konnten. Wir hoffen, diese Programme auch in Zukunft wieder aufnehmen zu können.
Für die Zukunft schließen wir nicht aus, gemeinsam mit Indigenen oder den First Nations in Kanada für den Naturschutz gemeinsam Landstücke zu kaufen. Ganz wichtig ist uns dabei eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Natürlich würden wir für den Naturschutz niemanden aus seiner Heimat vertreiben. Wenn unser Konzept Locals (ob indigen oder nicht) hilft, Umweltschutz mit ihren Traditionen, Lebensweisen und nachhaltigen Einkommen zu verbinden, dann sehen wir Kooperationen als eine wunderbare Möglichkeit, Synergien zu generieren.
Die Einbindung lokaler Communities in unsere Projekte wird auch von Rainer Kant von BAUM e.V. in seinem unabhängigen Prozessgutachten hervorgehoben: “Der integrative Ansatz zeigt sich darin, dass Wilderness International verschiedene gesellschaftliche Bereiche miteinander verknüpft: Umwelt- und Klimaschutz werden mit Bildungsarbeit, technologischen Innovationen und wirtschaftlichen Finanzierungsmodellen kombiniert. Unternehmen, Schulen, Wissenschaftler:innen und lokale indigene Gemeinschaften werden aktiv eingebunden, wodurch Synergien zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft entstehen.”