Kanadafieber engagiert sich für den Schutz bedrohter Wildnis
Jetzt Urwald retten öffnet in einem neuen TabFür den Erhalt des temperierten Regenwalds
Gemeinsam mit Wilderness International setzt sich Kanadafieber für den Erhalt des temperierten Regenwalds ein. Seit 2018 schützt der Reiseveranstalter mit jeder Reise Regenwald in Kanada. In den ersten Jahren wurde mittels der Spenden Regenwald im Toba Valley – und damit die Heimat einer der letzten gesunden Grizzly-Populationen – unter Schutz gestellt. Seit 2023 fließt der Schutzbeitrag jeder Reise in die temperierten Küstenregenwälder auf Porcher Island.
Lasst uns diesen Weg gemeinsam weitergehen und noch mehr einzigartige Wildnis dauerhaft bewahren: Schütze jetzt auch du ein Stück des Kanadafieber-Regenwaldes.
Spenden
von Wildnispat:innen haben
m2 Urwald
für immer geschützt und so sichergestellt, dass
Tonnen CO2
dauerhaft in der Biomasse des Waldes gebunden bleiben
Kanadafieber im Toba Valley
Mein Respekt vor echter Wildnis ist durch diese Expedition auf jeden Fall noch ein Stück größer geworden und ich bin stolz, dass wir von SK Touristik einen Beitrag zum Erhalt dieser unberührten Lebensräume leisten können!
Eindrücke aus dem Schutzgebiet auf Porcher Island
Transparenz
Schütze auch du ein Stück Kanadafieber-Wald
Deine Wildnisschutz-Urkunde
Schütze temperierten Regenwald mit Kanadafieber
Über Wilderness International
Häufige Fragen
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Wer ist Wilderness International und was macht die Organisation?
Wilderness International ist eine gemeinnützige Umweltschutz-Organisation, die sich eines zum Ziel gemacht hat: die letzten einzigartigen Wald- und Wildnisgebiete der Erde für immer zu schützen. Dafür kauft Wilderness International Landstücke per Grundbucheintrag, um diese rechtssicher und dauerhaft zu schützen. Die Landkäufe werden durch Spenden für sogenannte Wildnispatenschaften refinanziert. Wildnispaten erhalten eine personalisierte Urkunde mit den exakten Geokoordinaten des geschützten Waldstückes.
WI Deutschland und WI Kanada wurden 2008 von 25 Menschen aus sechs Ländern, 24 verschiedenen Berufsfeldern und im Alter von 18 bis 69 Jahren gegründet. 2019 kam dann die peruanische Organisation zum Schutz des tropischen Regenwaldes dazu. Heute besteht Wilderness International aus drei Schwesterstiftungen:
Hinter Wilderness International Deutschland stehen außer den Gründungsstifter:innen acht Mitglieder des Stiftungsrats, drei Vorstandsmitglieder, unser operatives Team, viele Ehrenamtliche und unzählige Spender:innen, Partner:innen, Sponsor:innen und Unterstützer:innen. Mehr dazu erfährst du auf der Seite “Wilderness International Deutschland”.
Bei Wilderness International Kanada kümmern sich neben Tobias Hürten und Kai Andersch auch Marco Lou, Tyler Bruce und Stephen Gabrysh direkt vor Ort um unsere Partnerschaften, Landkäufe, Expeditionen und den Schutz unserer Waldflächen. Außerdem engagieren sich auch hier Freiwillige, Spender:innen und Unterstützer:innen. Mehr dazu findest du unter „Wilderness International Kanada“.
Für Wilderness International Peru bilden die sieben Gründer:innen den Stiftungsrat. Vor Ort kümmert sich der Präsident der Organisation, Dr. Chris Kirkby, gemeinsam mit einem Waldhüter:innen-Team und dem Rest des operativen Teams um die Kontrolle der Schutzgebiete, die Forschungsarbeit / Biodiversitätsmonitoring in den Wäldern, die Suche und den Kauf neuer Landstücke sowie um Projekte mit lokalen Schulen, Communities und Partnern. Mehr Informationen findest du auf der Seite “Wilderness International Peru”.
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Welche Rolle spielt der temperierte Regenwald in Westkanada?
Denkt man an Kanada, hat man dichte Wälder und wilde Natur vor Augen. Und das nicht zu Unrecht: 70 % des Landes besteht aus großen Naturgebieten. 34 % der Fläche Kanadas sind mit Wald bedeckt, 53 % davon sind Urwald. Insgesamt beheimatet Kanada 20 % der weltweit verbleibenden Wildnisgebiete, doch dieser Pionier-Traum der unendlichen Weiten schwindet.
Jeder weiß um den Wert und die Bedrohung der Amazonaswälder. Doch kaum jemand spricht vom vergessenen Ökosystem British Columbias: Dort befindet sich die letzte große zusammenhängende Fläche temperierten Regenwaldes der Welt. Dieser Urwald ist ein Wunder der Natur. Er beherbergt wilde Küstenwölfe, lachsfischende Weißkopfseeadler, mystische Geisterbären, seltenen fleischfressenden Sonnentau und gigantische Urwaldriesen wie Ahornbäume, Alaska-Zedern, Douglasien und Riesenlebensbäume, die bis zu 2.000 Jahre alt und 100 Meter hoch werden können. Das macht die Urwälder Westkanadas zum artenreichsten Ökosystem der Nordhalbkugel. Außerdem sind die Wälder, Urwaldriesen und Waldmoore in unseren kanadischen Schutzgebieten absolute Meister der CO2-Speicherung und eine der wichtigsten „Senken“ im Kohlenstoffkreislauf der Erde.
Und doch ist ausgerechnet British Columbia einer der letzten Rechtsräume auf der Welt, der weiterhin die großflächige Abholzung von 600 bis 1.800 Jahre alten Urwaldriesen erlaubt. Zwischen 2003 und 2010 war nur die Abholzung in British Columbia verantwortlich für einen höheren jährlichen CO2-Ausstoß als das gesamte Land Finnland. Die Hauptursachen sind Holzwirtschaft, Landwirtschaft und der Bau von Infrastruktur.